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Veranstaltungen

 

Netzöffentliche Diskussionsveranstaltung zum Personalmodelle-Papier, 4.12.2020, 17-19Uhr

 

In der Veranstaltung am 4.12. soll dieser Anspruch gemeinsam diskutiert werden: Welche Vor- und Nachteile hätten alternative Personalstrukturen in der Tenure-Track- oder der Lecturer-Variante gegenüber dem Status quo und im Vergleich miteinander? Was bedeuten die Alternativen in Bezug auf Personaldynamik, intersektionale Gerechtigkeit, Betreuungsverhältnisse, Hochschuldemokratie, die Qualität und die Verbindung von Lehre und Forschung? Anmeldungen bitte per Mail.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Lisa Janotta (NGAWiss, TU Dresden) und Dr. Sandra Janßen (NGAWiss, KIT Karlsruhe). Als Diskutant*innen treten auf:

  • Dr. Daniel Kersting (Deutsche Gesellschaft für Philosophie, FSU-Jena)
  • Dr. Anne Krüger (GEW)
  • Matthias Neis (ver.di)
  • Prof. Dr. Tilman Reitz (NGAWiss, FSU-Jena)
  • Prof. Dr. Jule Specht (ehemals Junge Akademie; HU Berlin)

 

 

Perspektive statt Prof! Online Diskussionsveranstaltung der Mittelbau Initiative Hamburg mit NGAWiss, 21.1.2021, 18 Uhr

 

Gemeinsam mit Vertreter*innen von NGAWiss wird an diesem Abend darüber diskutieren, welche alternativen Personalmodelle für uns eigentlich wünschenswert sind und wie diese konkret mit welchen Folgen umgesetzt werden könnten.

 

 

Prekäre akademische Beschäftigung – die Situation, Reformchancen und Verschärfungsgefahren, Online-Vortrag bei der Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften, 22.2.2021, 18 Uhr (s.t.)

 

Bayern plant eine weitreichende Hochschulreform, die ganz unter dem neoliberalen Leitmotiv der ‚unternehmerischen Hochschule‘ steht. Die Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften begleitet diese Entwicklung nicht nur mit politischen Protestaktionen, sondern nähert sich der Reform auch auf einer wissenschaftlich-theoretischen Ebene. Die Vortragsreihe in Kooperation mit dem Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi) öffnet einen kritischen Diskussionsraum zu gegenwärtigen wissenschafts- und hochschulpolitischen Entwicklungen und  geht der Frage nach, wie die Hochschulen der Zukunft verfasst sein müssen, um einen Nährboden für plurale, unabhängige und kritische Wissenschaften in gesellschaftlicher Verantwortung zu bilden.
Für unseren dritten Vortrag „Prekäre akademische Beschäftigung“ haben wir Prof. Dr. Tilman Reitz von NGAWiss eingeladen.

Informationen und Einwahldaten zur Veranstaltung gibt’s hier.

 

 

Veranstaltung zu Personalmodellen für Universitäten, Vortrag und Diskussion des GEW-Kreisverbands Osnabrück mit NGAWiss, 4.3.2021, 17-19 Uhr

 

Anknüpfend an Diskussionen über Möglichkeiten von Department-Strukturen oder die Wirkungen von Junior-Professur-Programmen haben die Mitglieder des Netzwerks gegenüber einem für die derzeitige Situation typischen „Modell-Institut“ verschiedene Varianten einer alternativen Stellenstruktur durchgerechnet. Damit kann einerseits der Zusammenhang von Personalstrukturen und prekärer Beschäftigung offengelegt werden und andererseits durch konkretisierte Gegenmodelle eine Diskussion über andere Strukturen eröffnet werden.

Referenten:

  • Dr. Florian Kappeler: NGAWissKoordinationskreis, Uni Göttingen, Germanistik
  • Christopher Lukman: NGAWissKoordinationskreis, FU Berlin, Filmwissenschaft

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt’s hier.

 

 

Lecturer vs. Tenure-Track? Diskussion unterschiedlicher Personalmodelle des BdWi mit NGAWiss, 7.4.2021, 18:00-20:00 Uhr

 

Im Zuge der Diskussionen um hohe Befristungsquoten in der Wissenschaft und mangelnde Berufsperspektiven für junge Wissenschaftler*innen wird der Ruf nach alternativen Personalmodellen an Hochschulen immer lauter. Insbesondere das Tenure Track- und das Lecturer-Modell scheinen Auswege aus dem akademischen Befristungsunwesen zu bieten. In einem Streitgespräch werden die beiden Modelle gegenübergestellt und ihre Vor- und Nachteile kritisch diskutiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltungen sind hier abrufbar.

 

 

Eine #AndereUni ist möglich! Diskussionsveranstaltung zu alternativen Personalmodellen für deutsche Universitäten mit der „just unbefristet“, 29.4.2021, 18Uhr

 

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (2021) zeigt erneut, dass Nicht-Professor:innen an deutschen Universitäten noch immer zu über 90 Prozent befristet angestellt sind. Zwei Mythen werden beständig zur Erklärung der Befristungsmisere herangezogen: Einerseits fehle es an Geld, um Dauerstellen in der Grundausstattung der Universität einzurichten, andererseits verstopften Dauerstellen den akademischen Betrieb für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) hat jüngst eine Publikation vorgelegt, in der es mithilfe von modellhaften Kostenrechnungen alternative Personalmodelle für Universitäten in Deutschland entwirft und beide Mythen widerlegt.

Welchen Vorteil hätte ein Tenure-Track-Modell gegenüber der jetzigen Personalstruktur? Wie würde sich die Abschaffung der Professur auf Lehroutput, jährliche Zugänge in die Akademie und Zwangsausstiege aus dem Wissenschaftssystem auswirken? Wie muss eine Personalstruktur aussehen, die Chancengleichheit und den Abbau von Diskriminierung ermöglicht?

 

Gäste:

  • PD Dr. Kristin Eichhorn, Universität Paderborn, Literaturwissenschaft
  • Dr. Lisa Janotta, TU Dresden, Erziehungswissenschaften

 

Die Veranstaltung findet per Cisco Webex statt. Anmeldung bis zum 28.4.2021 per E-Mail an sgar@sowi.jlug.de.

 

 

#AndereUni – Alternativen zur prekären Beschäftigung. Diskussionsveranstaltung mit Stipendiat*innen und Promovierenden, 10.5.2021, 17Uhr

 

Wie wollen wir promovieren, wie wollen wir wissenschaftlich arbeiten? Wie sähe eine #AndereUni aus?
Viele Wege führen zur Promotion – doch die Finanzierungsmodelle unterscheiden sich maßgeblich. Ein Promotionsstipendium verspricht eine große Freiheit, Fokussierung auf die Dissertation, keine zwingenden zusätzlichen Aufgaben z.B. in der akademischen Lehre – geht aber auch mit vielen Nachteilen einher: eine kurze Laufzeit von maximal 3 Jahren, keine Sozialversicherung, eine nur teilweise gedeckte Krankenversicherung, keine festen Arbeits- und Urlaubsregelungen oder Arbeitsmittel und Räumlichkeiten.
Das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) diskutiert das Dilemma zwischen Aufstockung von Promotionsstellen, Überführungen von Stipendien in Stellen und Sparpolitiken und zeigt Möglichkeiten im Kontext von ‚alternativen Personalmodellen‘ (https://mittelbau.net/…/2020/11/Personalmodelle_final.pdf). Wir wollen mit euch diskutieren, wie eine #AndereUni eurer Meinung nach aussehen soll.
Panel:
  • Prof. Dr. Robert Kretschmer (Junge Akademie)
  • Dr. Lisa Janotta (NGAWiss)
  • PD Dr. Kristin Eichhorn (NGAWiss)
  • Moderation: Paul Munzinger (Süddeutsche Zeitung) (angefragt)
Die Diskussionsveranstaltung richtet sich neben Promotionsstipendiat*innen auch an Alumni, Stipendiat*innen, Vertrauensdozent*innen und alle weiteren Interessierten. Eine Veranstaltung des Netzwerks für Gute Arbeit in der Wissenschaft mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Anmeldungen zur Übermittlung der Zugangsdaten bitte per Mail

 

 

Lehrstuhlprinzip vs. Departmentstruktur: ein Streitgespräch von Frist ist Frust Brandenburg, 25.5.2021, 18-20Uhr

 

Ist das traditionelle deutsche Lehrstuhlprinzip noch zeitgemäß? Oder verlangen neue Herausforderungen, vor die sich das Hochschulwesen gestellt sieht, wie z.B. die enorm gestiegene Studierquote und der sich zunehmend international entwickelnde Arbeitsmarkt nach einer anderen Organisationsstruktur?

In der wissenschaftspolitischen Debatte wird die in angelsächsischen und skandinavischen Ländern anzutreffende Departmentstruktur vielmals als ein alternatives Modell zum gegenwärtige Lehrstuhlsystem angesehen, weil es flache Hierarchien beinhaltet und in einem Fachgebiet anfallende Daueraufgaben in Forschung und Lehre mit einem adäquaten Anteil dauerhafter Beschäftigung absichert. Hierzu liegen Vorschläge auf dem Tisch. Die Junge Akademie entwirft ein Departmentmodell vor, das ausschließlich Perssonalstellen für Professuren vorsieht. Das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) vergleicht verschiedene Departmentmodelle, die sowohl Professuren als auch Stellen für den akademischen Mittelbau (Lecturer/Reader) beinhalten:

 

Gäste:

  • Prof. Oliver Günther, PhD., Präsident der Universität Potsdam phttps://mittelbau.net/diskussionspapier-personalmodelle/lädiert für die Beibehaltung des Lehrstuhlsystems
  • Prof. Tilman Reitz, Friedrich-Schiller-Universität Jena, befürwortet die Einführung einer Departmentstruktur
  • Moderiert wird das Streitgespräch von Stefani Sonntag (GEW) und Sonja Staack (ver.di)

 

Mit ihnen wollen wir Fragen wie diese erörtern:

  • Was qualifiziert an Hochschulen zur selbständigen Ausübung von Wissenschaft als Beruf: der Abschluss einer Promotion oder erst die Berufung auf eine Professur?
  • Sind wissenschaftliche Mitarbeiter*innen Ausstattungsmerkmale einer Professur oder erfüllen sie Aufgaben in Forschung und Lehre im Rahmen eines Departments?
  • Wie ist – unter dem Gesichtspunkt der optimalen Aufgabenerfüllung in einem Fach – das Verhältnis von Stellen für Professuren und Dauerstellen neben der Professur auszugestalten?
  • Sollen wissenschaftliche Qualifikation auf Haushaltsstellen möglich sein oder nur auf drittmittelfinanzierten Projektstellen?
  • Wie kann bei Erhöhung des Anteils der Dauerstellen in einem Department gewährleistet werden, dass sich ein für die Funktionsfähigkeit der Institution notwendiger personeller Wechsel vollzieht?

Die Veranstaltung findet auf Zoom statt und wird via Facebook übertragen. Anmeldungen bitte per Mail.

 

 

„Personalmodelle – Quo Vadis?“ Bundesweites Netzwerktreffen 19.6.2021

 

Im Zentrum steht die Personalmodelle-Diskussion, die wir mit unserem Rechenpapier „Alternativen zur prekären Beschäftigung“ für eine #AndereUni angestoßen haben. Zu Gast werden auch Kolleg*innen aus Bremen sein, die in den letzten Jahren in Auseinandersetzung mit der Universitätsleitung und Hochschulpolitik für ein Department-Modell kämpften. Außerdem wird die AG Precarious International ein Manifest präsentieren, wir wollen über #StopTheCuts diskutieren, die Gruppe „Siegel Gute Arbeit in der Wissenschaft“ stellt ihr Konzept vor und wir sprechen über das Konzept „Qualifikation“ aus einer rechtlichen Perspektive.

 

Weitere Details zum Programm.

10.00-16.30 Uhr, Zoom (Link wird nach Anmeldung verschickt)
Anmeldung bis 17.6. an: 

 

 

AUFRUF AN ALLE MITTELBAU-INITIATIVEN UND HOCHSCHULAKTIVIST*INNEN

 

Wir wollen eine möglichst breite Diskussion zu den Alternativen des deutschen Hochschulsystems entfachen. Für Anfragen zur Teilnahme an Diskussionsveranstaltungen, Interviews o.ä. kontaktiert uns bitte per Mail.