Archiv der Kategorie: Allgemein

Pressemitteilung 31.08.2017

Presseerklärung zur Bundespressekonferenz am 30.08.2017

Qualität statt Prekarität

Wissenschaftler*innen fordern das Ende der Ausbeutungsstrukturen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Seit Jahren verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen in der deutschen Wissenschaft. Befristungen von unter einem Jahr, die Unter- oder Nicht-Entlohnung von Lehrtätigkeit und der Verschleiß von hoch qualifiziertem wissenschaftlichem Personal sind inzwischen der Regelfall. 75% aller wissenschaftlich Beschäftigten haben befristete Arbeitsverträge. Zum Vergleich: in Frankreich und Großbritannien sind lediglich ein Viertel, in den USA sogar nur ein Fünftel der wissenschaftlichen Arbeitsverträge befristet.

Grafik nach R. Kreckel: Akademischer Nachwuchs als Beruf?, S. 5/16. Unter: http://www2.soziologie.uni-halle.de/emeriti/kreckel/docs/nachwuchs-weber-txt-fertig-kre.pdf

„Das deutsche Universitätssystem, das in politischen Sonntagsreden so hoch gelobt wird, basiert zu Teilen auf der Ausbeutung derer, die ohne Absicherung und ohne angemessene Bezahlung unterrichten”, sagt PD Dr. Ulrike Stamm.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen die schlechten Bedingungen für Wissenschaftler*innen in Deutschland. Es wird allgemein anerkannt, dass die derzeitigen Zustände unhaltbar sind. Doch trotz oder gerade wegen aller Maßnahmen, die die Politik in den letzten Jahren ergriffen hat, hat sich die Situation nur verschlimmert. Dies gilt insbesondere für die inzwischen immer umfangreicheren Forschungsmittel, die der Bund über die Exzellenzförderung sowie über spezifische Forschungsprogramme als Drittmittel vergibt. Mehr Geld fließt, doch dieses Geld ist projektgebunden und verstärkt damit die Praxis und Zahl der Befristungen.

„Das Geld, das der Bund in den letzten Jahren in die Bildung investiert hat, hat die Arbeitsbedingungen der Akademiker*innen tendenziell noch verschlechtert. Wir brauchen weitaus umfassendere Reformen. Geld allein kann die Probleme nicht beheben“, so Dr. Mathias Kuhnt.

Die Grundfinanzierung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen reicht immer weniger zur Deckung der Grundaufgaben der Hochschulen, ist in den letzten Jahren tendenziell gesunken, während viel Geld in Maßnahmen wie die Exzellenzinitiative und projektgebundene Forschungsförderung geflossen ist. Gleichzeitig steigen die Studierendenzahlen. Die Hochschulen sind so gezwungen, immer mehr Lehre durch den massenhaft prekär beschäftigten Nachwuchs sowie unbezahlte Privatdozent*innen und unterbezahlte Lehrbeauftragte zu bewältigen. Dies wirkt sich nicht zuletzt auf die Qualität der Lehre sowie der Betreuung aus, die immer schlechter zu gewährleisten sind.

Die Forschung leidet derweil unter einer Struktur, in der wenige Professor*innen zunehmend die einzig permanenten Arbeitskräfte an der Universität sind. Auch ihre Arbeitsbedingungen verschlechtern sich, weil die akademische Selbstverwaltung und immer umfangreichere Verwaltungsaufgaben für immer mehr befristet beschäftigte Kollegen*innen zu bewältigen sind. Gleichzeit steigt die Macht der Professor*innen und damit die Gefahr von Missbrauch und Korruption, was die Forschungsqualität ebenfalls bedroht.

„Wissenschaftspolitik kommt im Wahlkampf kaum vor, während sich scheinbar alle einig sind, dass wir in einer Wissensgesellschaft leben. Die wissenschaftspolitischen Programme der Parteien enttäuschen überwiegend. Wir freuen uns, dass einige Parteien mehr Geld in die Wissenschaft stecken wollen, doch ohne die notwendigen umfangreichen Reformen wird dieses Geld keine bessere Lehre und Forschung ermöglichen“, so Mathias Kuhnt.

Für Rückfragen stehen Ihnen unsere Kolleg*innen zur Verfügung:

Mathias Kuhnt
Mobil:  0176/20590002
Mail: mail@mittelbau.net
Ulrike Stamm
Mobil: 0176/76159262
Mail: ulrike.stamm@hu-berlin.de
Fabian Frenzel
Mobil: 0157/39624813
Mail: fab@in-no.org

Zur Pressemitteilung als pdf hier klicken.

NGAWiss-Forderungen

Seit einigen Jahren wächst der Protest der Mittelbau-Initiativen, PromovierendenVerbände und anderer Betroffener. Im Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft haben sich im Januar 2017 in Leipzig über 100 Vertreter*innen aus über 30 wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen zusammengeschlossen. 
Heute stellt das Netzwerk seine Forderungen für eine umfassende Reform des deutschen Wissenschaftsbetriebs vor. 
Im Einzelnen fordert NGAWiss in dem 7-seitigen Forederungskatalog:
  • Unbefristete Beschäftigungsverträge nach der abgeschlossenen Promotion
  • Die Abschaffung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes
  • Eine angemessene, verlässliche und flächendeckende Grundfinanzierung der Hochschulen
  • Die Abschaffung der Lehrstühle zugunsten demokratischer Strukturen an Fachbereichen und Instituten
  • Die Trennung von Arbeitgeber/in und Betreuer/in der Qualifikationsarbeit
  • Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als Regelfall, v.a. auch in der Qualifikationsphase
  • Die angemessene Entlohnung aller Lehrleistungen (v.a. Lehraufträge, sog. „Titellehre“ u.a.)
  • Die Abschaffung der Habilitation als Qualifikationsstufe

Der ausfürliche Forderungskatalog findet sich hier.

 

Pressespiegel

01.09.2017 Junge Welt: Erzwungene Flexibilität

01.09.2017 Neues Deutschland: Exzellente Ausbeutung

21.06.2017 Chemistryworld: Fixing Germany’s academic pipeline

18.05.2017 Junge Welt: »Gemeinsam kampagnenfähig werden«

12.05.2017 Deutschlandfunk: Widerstand an deutschen Hochschulen wächst

26.04.2017 Spiegel Online: Aufstand in den Lernfabriken

02/2017 Deutsche Universitätszeitung (duz): Kollektiver Widerstand (von Ruben Schenzle)

NGAWiss-Pressekonferenz am 31.8.2017 in Berlin

20.02.2017 detektor.fm: Job oder Familie – eine unmögliche Wahl

19.02.2017 Süddeutsche Zeitung: Wissenschaftliche Mitarbeiter – Risiko inbegriffen

16.02.2017 Süddeutsche Zeitung: Wissenschaft in der Warteschleife

15.02.2017 Frankfurter Allgemeine Zeitung: Niedriglohnsektor mit höchsten Ansprüchen – nur in der Printausgabe

14.02.2017 Zeitschrift für Medienwissenschaft: Für Gute Arbeit in der Wissenschaft!

07.02.2014 BR 2 Zündfunk: Schöne Worte reichen nicht – der Mittelbau organisiert sich

NGAWiss-Gründungskongress in Leipzig 21.01.2017

05.02.2017 Süddeutsche Zeitung: Der Mittelbau macht mobil (von Peter Grottian)

25.01.2017 detektor.fm: Besser ohne Lehrstuhl?

24.01.2017 MDR: Netzwerk kämpft gegen prekäre Arbeit in der Wissenschaft

21.01.2017 MDR: Netzwerk will Uni-Mitarbeitern das Streiken beibringen

19.01.2017 Jungle World: Keine Liebe für den Schreibtisch (von Ruben Schenzle)

19.01.2017 ZEIT Chancen: Mobilisieren, statt jammern! (von Peter Ullrich)

17.11.2016 Jungle World: Der Muff der Exzellenz (von Peter Ullrich)

 

Pressemitteilung 29.05.2017

Hunderte unbezahlte Privatdozent*innen lehren an Berliner Universitäten

Wie aus der Antwort der Senatsverwaltung auf eine Anfrage von Tobias Schulze von der Partei DIE LINKE hervorgeht, leisten in Berlin im Jahr 2017 etwa 750 Privatdozent*innen (PD) eine nahezu unbezahlte Lehre. Insgesamt werden somit jährlich um die 750 Seminare ohne Bezahlung abgehalten, denn die seit den 1980er Jahren unveränderte Vergütung von 153,59 Euro pro Seminar kann nur als Schutzgebühr gelten. Wenn die Titellehre mit Lehraufträgen abgedeckt würde, müssten die Universitäten zusätzlich ungefähr 500.000 Euro aufbringen, die sie gegenwärtig auf Kosten der häufig in prekären Umständen lebenden PD einsparen.

Die vorgelegten Zahlen machen zudem deutlich, wie sehr die Misere der PD auch durch die fehlenden Dauerstellen im Mittelbau verursacht wird, denn nur sehr wenige sind hauptberuflich angestellt: An der gesamten Humboldt-Universität waren es im Jahr 2015 nur fünfzehn PD gegenüber 232 ohne hauptberufliches Beschäftigungsverhältnis;  an der Freien Universität betrug das Verhältnis 41 von 327. Die Technische Universität meldet sogar, dass unter ihren 250 PD bei stichprobenhaften Prüfungen überhaupt keine hauptberuflich Beschäftigten gefunden wurden.

Gar nicht in der Statistik enthalten ist die miserable Bezahlung von Prüfungsarbeiten, deren Bezahlung nach der Richtlinie für die Vergütung von Lehraufträgen den einzelnen Hochschulen überlassen wird. Die Betreuung einer Bachelorarbeit wird bspw. an der Humboldt-Universität mit 35 Euro abgegolten. Dies liegt weit unter dem von den Hochschulen für angewandte Wissenschaften gezahlten Satz. So vergütet die HWR die Betreuung und Begutachtung einer Abschlussarbeit immerhin mit 245 Euro. Es ist höchste Zeit, dass sich an dieser Ausbeutung sowie der Erpressung zu kostenloser Lehre etwas ändert.

LINK zur Anfrage von MdA Tobias Schulze sowie der Antwort des Senators

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Kollegin zur Verfügung

Ulrike Stamm – HU Berlin
Mobil: 0176 76159262

Pressemitteilung 30.03.2017

Die Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (BT-Drs. 18/11465) macht deutlich, dass es sich bei dem von der Bundesregierung immer wieder formulierten Anliegen, die Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Personals, insbesondere die Planbarkeit einer beruflichen Zukunft in der Wissenschaft zu verbessern, letztlich nur um ein Lippenbekenntnis handelt.

Aus der Antwort geht unter anderem hervor, dass die Formulierungen in der Novellierung des WissZeitVG der freien Auslegung durch die Hochschulen überlassen bleiben. Das zeugt von geringem Gestaltungswillen seitens der Bundesregierung. Die Novellierung bleibt damit weitestgehend Makulatur. Sogar die Laufzeiten der Arbeitsverträge werden nun nicht bloß an einem mehr oder weniger frei wählbaren Qualifikationsziel festgemacht, sondern den Hochschulen wird darüber hinaus eingeräumt im Sinne größerer Flexibilität “Teilabschnitte” zu bilden.

Dazu Mathias Kuhnt vom Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft: „Was mich dabei erbost ist, dass die Bundesregierung hier die weitere Auslegung des Gesetzes den Arbeitsgerichten überlässt und bis dies geschehen ist, über Jahre hinweg eine unzumutbare Rechtsunsicherheit geschaffen hat.“

Kontakt:
Mathias Kuhnt, Technische Universität Dresden
Mobil: 0176 2059 0002
Mail: Email

Pressemitteilung als PDF

Die Kleine Anfrage inkl. der Antworten der Bundesregierung

 

Pressemitteilung 15.03.2017

Über Beschäftigung in der Wissenschaft nicht ohne die Betroffenen reden!

“Die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Deutschland entscheidet sich im internationalen Wettbewerb immer auch unter den Perspektiven, die wir exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern eröffnen.”

Unter diesem Motto trifft sich Bundesbildungsministerin Johanna Wanka am morgigen Donnerstag in Berlin mit hochrangigen Vertreter_innen aus Hochschulleitungen und Landespolitik. Wohlgemerkt: Unter Ausschluss des wissenschaftlichen »Nachwuchses«, um den es eigentlich gehen soll. Auf dem Podium vertritt niemand die im Mittelbau beschäftigten Wissenschaftler_innen, viele Teilnahmeinteressierte wurden sogar wieder ausgeladen oder gar nicht erst zugelassen.

Das von der Hanns Martin Schleyer-Stiftung, der Heinz-Nixdorf-Stiftung und der Technischen Universität München organisierte XII. Hochschulsymposium zum Thema »Wissenschaft als Beruf und Berufung – neue Wissenschaftskarrieren in Deutschland« verspricht daher ein aufwändig inszeniertes Hinterzimmertreffen zu werden.

“Es ist nicht absehbar, wer die brennenden Themen der zum Wissenschaftsnachwuchs Infantilisierten ansprechen wird: Befristungssystem und Projektbeschäftigung, Unplanbarkeit von beruflichen Entwicklungswegen, jahrzehntelange persönliche Abhängigkeit, Familienunfreundlichkeit, permanente Arbeitsüberlastung etc.”, erklärt hierzu Tilman Reitz, der als Vertreter für das »Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft« (NGAWiss) vor Ort sein wird.

Für NGAWiss ist die hier offen zur Schau gestellte Ignoranz ein Skandal. „Anstatt auf die im neuen »Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs« belegten Probleme der Betroffenen einzugehen (NGAWiss-Pressemitteilung vom 16.2.) und diese einzubinden, wird hier voraussichtlich wieder Exzellenz-Nabelschau betrieben”, meint Tilman Reitz. “Damit lassen sich die massiven Probleme des deutschen Hochschulsystems nicht verhandeln, geschweige denn lösen.”

Das am 21. Januar in Leipzig gegründete »Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft«, das bundesweit Initiativen im akademischen Mittelbau zusammenführt, fordert einen grundlegenden Wandel: Gute Arbeit für alle statt ruinöser Exzellenz!

“Wenn das Hochschulsymposium seinem Anspruch gerecht werden will, müsste es die Voraussetzungen eines solchen Wandels besprechen – von einer stark ausgeweiteten Grundfinanzierung der Hochschulen, die endlich dem gewachsenen Bedarf gerecht würde, bis zur Abkehr vom mittelbaufeindlichen Projektbetrieb in der Forschung”, setzt PD Ulrike Stamm dem hinzu.

Für Rückfragen stehen Ihnen unsere Kolleg_innen zur Verfügung

Tilman Reitz – Uni Jena
Mobil: 0151 5638 4150
Email
Ulrike Stamm – HU Berlin
Mobil: 0176 7615 9262
Email

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Pressemitteilung 16.02.2017

Der heute vorgestellte Bundesbericht wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 zeigt erneut die Defizite in der Personalstruktur der Hochschulen in Deutschland auf. Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in der Wissenschaft weiterhin nicht gegeben

Laut den im Bericht vorgestellten Zahlen stellen Promovierende die tragende Säule für die von den Hochschulen geleistete Arbeit dar. Im eben veröffentlichen BuWiN wird geschätzt, dass 109.880 Promovierenden nur 35.047 Promovierte, so genannte Postdocs gegenüberstehen. Im Vergleich dazu wird von 45.749 Professorinnen und Professoren ausgegangen.

Aus den im Bericht wiedergegebenen Zahlen ergibt sich weiter, dass diese Promovierenden nur einen Bruchteil, durchschnittlich etwa 20%, ihrer bezahlten Arbeitszeit für ihre eigene Weiterqualifikation verwenden können. Denn die Mehrheit von ihnen hat nur Teilzeitstellen. Dazu Mathias Kuhnt vom Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft: „Wir haben damit eine Personalstruktur, bei der ein Großteil der Arbeit von Promovierenden in einer relativ kurzen Anstellungsphase und für viele ohne weitere berufliche Perspektiven geleistet wird. Es stellt sich die Frage, ob so wirklich die besten Ergebnisse in Bezug auf die Qualität der Arbeit erzielt werden können.“

„Nach der Promotionsphase kann von planbaren Berufswegen keine Rede sein“, so Kuhnt weiter. Auch die vom Bund aufgelegte Tenure-Track-Initiative werde in Zukunft nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Die schwierigen Bedingungen an den Hochschulen zeigen sich nicht zuletzt in der Untersuchung der Gründe für die Kinderlosigkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Die Erwartung, dass mit den durch die Hochschulen bisher eingeleiteten Maßnahmen eine Verbesserung eintritt, kann das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft nicht teilen. Dazu Kuhnt: „Es ist zynisch, auf solche kosmetischen Maßnahmen zu verweisen, wo doch die Ergebnisse der eigenen Studie eine andere Sprache sprechen. Der Grund für die Kinderlosigkeit ist vor allem die materielle Unsicherheit durch kurzbefristete Verträge und unsichere Aussichten in Bezug auf eine Weiterbeschäftigung. Dem wird nach wie vor nicht begegnet.“

Das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft setzt sich hingegen für eine zügige
unbefristete Beschäftigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach der Promotion
ein, wie sie in den meisten anderen Industrieländern üblich ist.

Kontakt:
Mathias Kuhnt, Technische Universität Dresden
Mobil: 0176 2059 0002
Mail: mail@mittelbau.net

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Mittelbautagung im Januar

Wir laden alle Initiativen im Hochschulbereich aber auch engagierte Einzelpersonen herzlich zu unserem Gründungstreffen am 21. Januar 2017 nach Leipzig ein. An diesem Tag wollen wir über Positionen diskutieren und uns uns über die Arbeitsweise unseres Netzwerkes abstimmen.

Am vorhergehenden Tag (20.012017) findet in Leipzig eine Tagung statt, auf der wir  verschiedene Hochschulsysteme vergleichen wollen, um Auswege aus den prekären Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen zu finden.

Weitere Informationen findet Ihr in unserem Programm für die Tagung.

Hier geht es zur Anmeldung.