„Frist ist Frust“ & Netzwerktreffen

Bundesweites Netzwerktreffen:
2.-3. Mai

Unser bundesweites Netzwerktreffen findet am 2.-3. Mai 2019 in Berlin statt. Das Hauptthema ist Entfristung:

Unser Vernetzungstreffen steht im Lichte des zu erwartenden Beschlusses der GWK über die Hochschulpaktmittel am Fr (5.3.) Vormittag. Im Kontext des Treffens sind verschiedene Aktionen zur Unterstützung unserer Kampagne Frist ist Frust geplant – nähere Informationen folgen bald. Wir fordern mit Nachdruck, dass die nunmehr unbefristet gewährten Hochschulpakt-Mittel für die Universitäten in entfristete Dauerstellen münden! Wir werden in Workshops zu den Themen „WissZeitVG-Evaluation“ sowie zu einem Finanzierungsmodell einer entfristeten Hochschule arbeiten.

Programm und weitere Infos hier.

 

Frist ist Frust – darum: Entfristungspakt 2019!

Aktuelle Pressemitteilung zur Bewegung im BMBF, Entfristung zum Vergabekriterium beim Hochschulpakt zu machen

Am 07.03. startet die neue gemeinsame Kampagne „Frist ist Frust“ des Netzwerks für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) und der Gewerkschaften GEW und ver.di. Mit den aktuellen Verhandlungen zum Hochschulpakt, der Anfang Mai neu aufgelegt und verstetigt werden soll, gibt es eine gute Möglichkeit, dem Befristungswahn endlich etwas entgegenzusetzen. Wir fordern die Bundes- und Landesministerien auf, diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen und alle aus dem Hochschulpakt finanzierten Stellen verbindlich zu entfristen.

Derartige Forderungen werden aktuell angesichts der mehr als desolaten Personalpolitik an den Hochschulen auch vom Wissenschaftsrat und der Hochschulrektorenkonferenz geteilt. Über 90% der Stellen in der Wissenschaft sind in Deutschland neben den (wenigen) Professuren befristet – innerhalb der der EU ist dies einmalig. Hierzulande steht es in einem schroffen Gegensatz zu anderen Arbeitsbereichen, die eine Befristungsquote von unter 10% aufweisen. Um diesen unhaltbaren Zustand zu beenden, ist es mehr als dringlich, jetzt zu handeln und die durch den neuen Pakt verstetigten Mittel zu 100 Prozent für Dauerstellen einzusetzen – der Hochschulpakt 2019 muss zum Entfristungspakt werden!

Aktuell ist noch nicht entschieden, nach welchen Vergabekriterien die Hochschulen zusätzliches Geld von Bund und Ländern bekommen. Vor diesem Hintergrund fordern die Gewerkschaften GEW und ver.di sowie das NGAWiss in einem ersten gemeinsamen Bündnis, in diesen Kriterien verbindlich die Entfristung aller aus dem Hochschulpakt finanzierten Stellen festzuschreiben.

Eine Kampagne von:

     

 

AKTUELL: Video von der Protestaktion vor dem BMBF am 5.4. zur Treffen der GWK-Staatssekretäre

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