27.09.2018 DVPW-Nachwuchspanel

Thema: Departments – Strukturreformen für eine bessere Beschäftigung?

Donnerstag, 27.9.18, 16:00 – 17:30 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Max Horkheimer Str. 4
Seminarhaus, Seminarraum SH 2.102

Der Vorschlag, Departmentstrukturen an deutschen Hochschulen einzuführen, hat die wissenschaftspolitische Debatte in den vergangen Jahren in Schwung gebracht. Die innere Organisation von Fakultäten und Lehrstühlen wurde so als Ansatzpunkt für die Verbesserung prekärer wissenschaftlicher Beschäftigungsverhältnisse sichtbar gemacht. Departments sollen durch die unbefristete Anstellung von promovierten Wissenschaftler/innen und die Gleichstellung der promovierten Beschäftigten in den Entscheidungsgremien gekennzeichnet sein (Abkehr vom Lehrstuhl-Modell). Mehrere Initiativen treiben diese Debatte voran, an einigen Hochschulen wurden bereits erste Schritte in Richtung Departmentstruktur unternommen. Dabei ist festzustellen, dass sich die Umsetzungs- und Ausgestaltungsideen erheblich unterscheiden, gerade wenn man auch die im Ausland schon lange etablierten Varianten berücksichtigt. Das Panel bringt führende Akteur/innen der Department-Debatte zusammen, um Erwartungen und Umsetzungsideen kritisch zu diskutieren, bisherige Erfahrungen im In- und Ausland abzugleichen und mögliche Nachteile zu reflektieren. Ziel ist es, Chancen und Risiken von Departmentstrukturen im deutschen Kontext abzuwägen.

Podiumsteilnehmer/innen

  • Fabian Frenzel (University of Leicester)
  • Tilman Reitz (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
  • Jule Specht (Humboldt-Universität zu Berlin, Mitglied der Jungen Akademie)
  • Arndt Wonka (Bremen International Graduate School of Social Sciences, Bremen)
  • Jutta Hergenhan (Zentrum für Medien und Interaktivität, Gießen; ​Moderation​ )

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